Michael Crepaz

Zahnprothesen mit

Zufriedenheitsgarantie



Wir alle kennen sie Menschen mit unnatürlich wirkenden, optisch teils abschreckenden Zahnprothesen, die beim Lachen hinter vorgehaltener Hand versteckt werden. Und wer von den unglaublichen 300 Tonnen Prothesenkleber hört, die jährlich alleine in der BRD auf den Markt kommen, kann erahnen, wie viele Betroffene sich nach stabilem Zahnersatz sehnen! Wer will da freiwillig ein künstliches Gebiss? 
Bei Befragungen äußert die Mehrheit logischerweise den Wunsch nach einer festsitzenden Implantat-Versorgung mit Kronen und Brücken wäre da nicht der finanzielle Aspekt: Viele können sich diese Variante schlicht und ergreifend einfach nicht leisten!



Doch eine festsitzende Implantat-Versorgung mit Kronen und Brücken gibt nicht unbedingt Sicherheit und Garantie für ein unbeschwertes Lachen. Man braucht sich nur folgendes vorstellen: Wenn Zähne verloren gehen reduziert sich der Kieferknochen. Auch die Zahnfleischpapillen, die zwischen gesunden Zähnen zu finden sind, bilden sich zurück.
 Bei einer Brückenversorgung bedeutet dies meist unnatürlich lange Zähne mit Nischen (für die Reinigung) zwischen den Pfeilerzähnen. Es gibt zwar die Möglichkeit mit künstlichem Zahnfleisch diese Zwischenräume zu schließen, doch die häufig mangelnde Ästhetik beim Übergang zum natürlichen Zahnfleisch und die dadurch eingeschränkte Reinigungsmöglichkeit (Nebenwirkung Mundgeruch) sprechen bei festsitzendem Zahnersatz dagegen. Auch oft die Kosten der Konstruktionen. Kein Wunder, wenn Ratlosigkeit und Sorgen vielen schlaflose Nächte bescheren. Was nun tun?



Mich selbst hat das Thema abnehmbarer Zahnersatz Zahnprothesen über lange Zeit eher abgeschreckt und wenig begeistert. 
Nicht als Betroffener, Mutter Natur hat mir schöne, gesunde Zähne geschenkt, 
sondern beruflich und als Kenner der Zahnbranche. Ich war über 18 Jahre an der Universitätsklinik für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde in Innsbruck tätig. Vollkeramische Arbeiten, aufwändige Kronen und Brückenversorgungen, Implantatkombinationen High-Tech in Funktion und Ästhetik bestimmten den Alltag.
 Die Zahnprothesen, die ich immer wieder zu sehen bekam, gefielen mir überhaupt nicht, ich wertete sie als 0815-Versorgung ab. Ich sah keine Herausforderung in der Totalprothetik und drückte mich wo ich konnte vor vor dieser Arbeit.



Doch folgendes Schlüsselerlebnis war ausschlaggebend meine Einstellung und Meinung zu abnehmbarem Zahnersatz nachhaltig zu ändern:


 

Hannes, ein achtjähriger Bub, kam zu uns an die Klinik und benötigte eine Zahnprothese. Er wurde in der Schule wegen seiner Zähne gehänselt und getraute sich vor Scham nicht mehr zu lachen. Hannes litt unter einer genetisch bedingten Erkrankung, einer Schmelzbildungsstörung, die seine Zähne verfärben und stark abradieren ließ, sodass auch die Oberlippe, wie bei einem Zahnlosen, einfiel. 
Meine Tochter war damals im selben Alter und ich konnte mich für eine individuelle Gestaltung seiner Zahnprothese an ihrem Wechselgebiss orientieren. 
Bevor ich mich jetzt in Details verliere, nur kurz: Die gelungene Versorgung hat allen Beteiligten große Freude bereitet, Hannes schaute wieder so richtig pfiffig aus und niemand bemerkte den Zahnersatz!

 Erstmals erkannte ich wie wichtig eine individuelle Zahnversorgung auch für ältere Zahnlose ist, doch wie wenig selbstverständlich dies umgesetzt wird. Ich begann zu erahnen welch Potential individuelle Zahnprothetik birgt und arbeitete mich mehr und mehr in diesem Fachbereich ein, bis ich mich ausschließlich herausnehmbarem Zahnersatz widmen durfte. 

Ein paar Jahre später verfasste ich, gemeinsam mit der Leiterin unserer Zahnklinik, ein Fachbuch für Zahnärzte und Zahntechniker. So zu sagen als Perspektive und Inspiration für FachkollegInnen, um mit bewährten und gut nachvollziehbaren Schritten Schritten eine bestmögliche Versorgung für zahnlose Menschen zu erreichen.

 

Patienten dürfen und sollen sehr kritisch sein, was ihren Zahnersatz und die Behandlung betrifft. Für eine minderwertige Prothesenversorgung oder insuffiziente Implantatversorgung ist jeder Euro zu schade! 
Es gibt heute die Möglichkeit abnehmbaren, funktionellen Zahnersatz so Maß zu fertigen, dass er selbst für einen Fachmann oder eine Fachfrau unerkannt bleibt und optimales Kauen ermöglicht. Nebenbei schonen individuelle Zahnprothesen dieser Art, wissenschaftlich bestätigt, Kiefergelenke und Kieferknochen. Und, nicht wissenschaftlich bestätigt aber zahlreich von zufriedenen Patientinnen und Patienten persönlich vernommen: Es verändert sich so viel, dass das Lachen wieder Spaß macht.

 

*1995 habe ich meinen Traum erfüllt und eröffnete, inspiriert von meiner Frau Anita, ein zahntechnisches Atelier im Salzburger Seengebiet. Seither befasse ich mich ausschließlich mit anspruchsvoller Totalprothetik. Zusätzlich berate ich in zahntechnischen Fragen. An Beratungstagen informiere ich über zeitgemäße Totalprothetik, Teilprothetik und allgemeine zahntechnische Lösungsmöglichkeiten, auch festsitzend – was immer wieder gerne von Menschen mit eigenen Zähnen in Anspruch genommen wird.