Die Natur als Vorbild -

Schöne Zahnprothesen sind kein Zufall


 

Wir alle kennen sie Menschen mit unnatürlich wirkenden, optisch teils abschreckenden Zahnprothesen, die beim Lachen hinter vorgehaltener Hand versteckt werden. Und wer von den unglaublichen 300 Tonnen Prothesenkleber hört, die jährlich alleine in der BRD auf den Markt kommen, kann erahnen, wie viele Betroffene sich nach stabilem Zahnersatz sehnen! Wer will da freiwillig ein künstliches Gebiss? 
Bei Befragungen äußert die Mehrheit logischerweise den Wunsch nach einer festsitzenden Implantat-Versorgung mit Kronen und Brücken wäre da nicht der finanzielle Aspekt: Viele können sich diese Variante schlicht und ergreifend einfach nicht leisten!



 

Doch eine festsitzende Implantat-Versorgung mit Kronen und Brücken gibt nicht unbedingt Sicherheit und Garantie für ein unbeschwertes Lachen. Man braucht sich nur folgendes vorstellen: Wenn Zähne verloren gehen reduziert sich der Kieferknochen. Auch die Zahnfleischpapillen, die zwischen gesunden Zähnen zu finden sind, bilden sich zurück.
 Bei einer Brückenversorgung bedeutet dies meist unnatürlich lange Zähne mit Nischen (für die Reinigung) zwischen den Pfeilerzähnen. Es gibt zwar die Möglichkeit mit künstlichem Zahnfleisch diese Zwischenräume zu schließen, doch die häufig mangelnde Ästhetik beim Übergang zum natürlichen Zahnfleisch und die dadurch eingeschränkte Reinigungsmöglichkeit (Nebenwirkung Mundgeruch) sprechen bei festsitzendem Zahnersatz dagegen. Auch oft die Kosten der Konstruktionen. Kein Wunder, wenn Ratlosigkeit und Sorgen vielen schlaflose Nächte bescheren. Was nun tun?



Mich selbst hat das Thema abnehmbarer Zahnersatz Zahnprothesen über lange Zeit eher abgeschreckt und wenig begeistert. 
Nicht als Betroffener, Mutter Natur hat mir schöne, gesunde Zähne geschenkt, 
sondern beruflich und als Kenner der Zahnbranche. Ich war 8 Jahre an der Universitätsklinik für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde in Innsbruck tätig. Vollkeramische Arbeiten, aufwändige Kronen und Brückenversorgungen, Implantatkombinationen High-Tech in Funktion und Ästhetik bestimmten den Alltag.
 Die Zahnprothesen, die ich immer wieder zu sehen bekam, gefielen mir überhaupt nicht, ich wertete sie als 0815-Versorgung ab. Ich sah keine Herausforderung in der Totalprothetik. Doch durch zahlreiche Fortbildungen und dank meines Freundes und ehemaligen Arbeitskollegen Michael Crepaz, der mich motivierte mich in moderner, ästhetisch-funktioneller Totalprothetik zu vertiefen und mich zu spezialisieren, habe ich erkannt, dass die Totalprothetik mehr Aufmerksamkeit bedarf!